Noah Hild über die neolith-Werkstatt

Wie würdest du den Satz „Schreiben ist für mich …“ beenden?

Schreiben ist für mich Lebenssinn und Lebensinhalt.

Mit welchen Erwartungen bist du damals in die neolith-Schreibwerkstatt gekommen? Haben sie sich erfüllt?

Ich wollte wissen, ob meine Texte auch bei Menschen funktionieren, die sich wissenschaftlich mit der Thematik auseinander setzen. Ferner war es mir ein Anliegen, meine eigenen Fähigkeiten zu schulen, wenn es darum geht, textkritisch mit den eigenen Schreibarbeiten zu verfahren, z.B. während Korrekturphasen. Ersteres erfüllte sich zum Teil, letzteres weitreichend. Mein Blick ist schärfer und geschulter geworden.

Was hat dir die Teilnahme für dein Schreiben gebracht?

Schreiben in Gruppen kann hilfreich sein, wenn es darum geht, eine gewisse Selbstsicherheit und Reflexionsfähigkeit zu gewinnen. Letztlich ist es aber genau so wichtig, dass man sich irgendwann von den Meinungen anderer löst und seinen eigenen Weg geht. Literatur ist etwas höchst subjektives und die Frage danach, was gute Literatur ausmacht letztlich nicht abschließend zu beantworten. Es ist daher umso wichtiger, hinter dem zu stehen, was man tut und sein eigenes Ding durchzuziehen, ganz gleich, was das Umfeld sagen mag.

Und zum Schluss das Kitzligste: Schreibst du noch?

Immer.

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