danach / davor / dazwischen

Während die Redaktion schon intensiv an der neuen Ausgabe werkelt (die noch dieses Jahr erscheinen soll), wirkt die letzte Ausgabe immer noch nach. Unter dem Titel „dis/play“ im November 2019 erschienen, hatten wir zusammen mit der Studierenden-Gruppe „Fakultät 0“, die sich für die Förderung performativer Künste einsetzt, ein gemeinsames Konzept (dis/play – Bewegte Schrift) zur Literatur Biennale Wuppertal eingereicht, die unter dem Thema „Tier – Mensch – Maschine. Berührungen“ eigentlich im Mai diesen Jahres stattfinden sollte.

Lirum- Larum: die Literatur Biennale Wuppertal im Mai 2020 wurde abgesagt, gekürzt neu geplant für den November 2020, um dann kurzfristig Anfang November komplett ins Web verlagert zu werden.

Letzte Woche gab es sie nun endlich zu sehen: die Performance „dis/play – Bewegte Schrift“ der Fakultät 0 – anders als geplant „nur“ als Video im Stream und ohne Interaktion mit dem Publikum … als eine klaustrophobisch-kreiselnde Studie, bei der sich die in unserer Ausgabe #4 veröffentlichten Texte zu trocken-verlesenen Nachrichten verknappten.

In diesem Sinn zum Hier-noch-einmal-Nachsehen: https://youtu.be/PBvEoZN2VkU

Wir sind – als Redaktion und Autorinnen und Autoren – durchaus irritiert und erschrocken gewesen über diese Reduktion von Literatur auf eine steten – maschinell aus dem Off kommenden – Wortstrom, der die eingesperrten, auf ihre bloße (tierische) Existenz reduzierten Menschen nur wenig berührt … aber Irritation und Erschrecken, das sind nun mal nicht die schlechtesten Wirkungen einer performativen Intervention … und das Thema der Biennale wurde offensichtlich getroffen.

Gelesen werden Texte von folgenden Autorinnen und Autoren aus der 4. Ausgabe von neolith „dis/play“: blume, Sofie Steinfest, Marlies Blauth, Sigune Schnabel, Matthias Rürup, Steffen M. Diebold, Marny Münnich, Nina Tröger und Olaf Lenz.

neolith #4: Fehler möchten wir korrigieren

Gerade startet die Ausschreibung zu unserer neuen (fünften) Ausgabe in ihre finale Phase (Einsendeschluss: 31.07) … da sollten und möchten wir unsere Fehler bei der letzten Aufarbeiten.

Bei zwei Texten haben wir Zeilen leider nicht in die gedruckte Ausgabe übernommen – hiermit veröffentlichen wir ein Online-Korrekturblatt … und möchten die betroffene Autorin und den Autoren ausdrücklich für ihre Rückmeldung, ihre Nachsicht und letztlich auch (corona-bedingt) Geduld danken!

Viel Vergnügen – dennoch – mit den hier eingestellten Sonderseiten zum neolith-Magazin Nr. 4. Die gedruckte Ausgabe ist weiterhin erhältlich per Online-Bestellung oder im lokalen Buchhandel.

Korrekturseiten zur Ausgabe neolith #4 dis/play

 

Aufruf: Beiträge für neolith #5

Es ist soweit – wir sind wieder auf der Suche nach euren Beiträgen, und zwar für unsere nun schon fünfte Ausgabe!

Das Thema 2020 lautet „Fortschritt“ als Einladung zur Auseinandersetzung mit Zukunftsentwürfen einer guten Gesellschaft, wie sie auch Friedrich Engels vorlegte, dessen 200. Geburtstag Wuppertal in diesem Jahr zelebriert.

Unser Magazin ist offen für Texte jeder Art (Prosa / Lyrik / Essay / Experimentelles) – im Umfang von insgesamt maximal 12.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen). Einreichungen wünschen wir uns in einem offenen Format (doc / docx / rtf / odt) an: neolith@uni-wuppertal.de

Für das Magazin berücksichtigt werden nur Texte, die noch nicht gedruckt erschienen sind.

Neben Texten suchen wir außerdem künstlerische Beiträge (Illustrationen, Fotos etc.) – vorzugsweise von Studierenden der BUW. Für den Innenteil suchen wir S/W-Bildbeiträge im Hochformat, für das Cover – mit dem Recht der weiteren Bearbeitung – einen Beitrag in Farbe und Querformat. Einsendungen von künstlerischen Beiträgen erbitten wir als Download-Link.

Mit der Einreichung stimmt ihr einer Veröffentlichung eures Beitrages in der gedruckten und möglichen Online-Ausgabe unseres Magazins zu. Die Rechte an einer weiteren Verwendung eurer Beiträge bleiben bei euch.

Einsendeschluss für eure Beiträge: 31.07.2020

neolith #5: Es geht wieder los!

neolith, das Magazin für neue Literatur an der Bergischen Universität Wuppertal, legt wieder los: Auch wenn es in diesen seltsamen Zeiten schwer fällt, genau zu planen – im Herbst dieses Jahres soll unsere fünfte Ausgabe – als Beitrag zum Engelsjahr 2020 – erscheinen. 
Das Thema lautet „Fortschritt“ als Einladung zur nicht nur literarischen Auseinandersetzung mit Zukunftsentwürfen einer guten Gesellschaft, wie sie ja auch Friedrich Engels vorlegte, dessen 200. Geburtstag wir in diesem Jahr begehen.

Aber nicht nur neue Beiträge (Texte und Bilder) zum Thema sind gesucht: neolith möchte auch interessierte Studierende der Bergischen Universität dazu einladen, selbst Mitglied der Redaktion zu werden, aktiv mitzuplanen und mitzuentscheiden, wie die Ausgabe #5 aussehen wird.

Wenn du Interesse hast an Beratungen über Layout und Satz eines Literaturmagazins, an der Diskussion von Texten und Bildern, ob sie publiziert werden sollten, und an Kontakten zu Autorinnen und Autoren aus dem ganzen deutschsprachigen Raum – dann bist du bei uns richtig! Werde Teil unserer Redaktion; schau dir an, wer wir sind – bei unserem offenen Redaktionstreffen am 27. Mai, 19.00 Uhr via ZOOM.

Für weitere Informationen, ID und Passwort zum Meeting, oder auch Fragen, schreibe eine E-Mail an neolith@uni-wuppertal.de.

Jetzt erschienen: neolith #4 dis/play

Das ist sie – die vierte Ausgabe unseres Literaturmagazins. Wieder noch dicker als beim letzten Mal und mit noch mehr Autorinnen und Autoren von überall her, Österreich, Hamburg, Bielefeld und Berlin – aber auch aus unserem eigenen Haus, der Bergischen Universität Wuppertal. Beeindruckt waren wir schon im Sommer von der Fülle an Perspektiven auf das Thema dis/play, die uns  in den eingegangenen literarischen und künstlerischen Beiträgen gegenüber trat – und freuen uns nun euch diese Auswahl von Gedichte, Kurzgeschichten und Bildern über Smartphones, Games und soziale Medien, Schaufenster und  nicht zuletzt missglückte Spielereien vorlegen zu können. Und sind gespannt auf eure Kommentare!

Wie immer bekommt ihr neolith direkt bei uns (siehe Kontaktformular) oder an diversen lokalen Verkaufsstellen.

 

dis/play?

Uns ist natürlich bewusst, dass das Thema unserer neuen Ausgabe sperrig bis hermetisch ist: Was soll hier  – mit: dis/play – gemeint oder gesucht sein?
Etwas zu Bildschirmen (mit Sprung) und in diesem Sinne zu Smartphone-Sucht und negativen Aspekten sozialer Netzwerke? Oder etwas kritisches zu Schaufenstern, Ausstellungs- bzw. Werbeflächen – kurz: Oberflächlichkeit und Verführung? Oder etwas – sich vertiefend in die Wortbestandteile – zum Zerbrechen des Spielerischen, zum plötzlichen Wechsel von Spaß zu Ernst?
Unsere Antwort ist: genau – alles das … und alles was ihr auch noch entdeckt an irgendwie anschlussfähig-erweiternd-abweichenden Perspektiven.
Gerne wollen wir (als Redaktion) uns von euch und euren Texten überraschen und herausfordern lassen – um so gemeinsam ein Heft zu gestalten, das mehr und anders ist, als wir jemals gedacht hatten.
Lasst uns das Spiel beginnen: dis/play!
Unveröffentlichte Texte im Umfang von max. 12.000 Zeichen
Einsendungen in einem offenen Format
Einsendeschluss: 31.07.2019
Einsendungen an: neolith@uni-wuppertal.de

Release-Lesung zu neolith #2 Déjà-vu

Schon seit Dezember ist sie zu kaufen … aber im Januar erst   – nach all dem Trubel vom Jahreswechsel – wollen wir die Veröffentlichung der zweiten Ausgabe von neolith gebührend begehen: mit einer Lesung von ausgewählten Autorinnen und Autoren des Magazins.

Am 12.01.2018 ab 19.30 Uhr präsentieren also Jan Gedsudski, Falk Andreas Funke, Jens Harguth, Harald Kappel, Olaf Lenz, Marc Müller, Sigune Schnabel, Robin Smets, Gudrun Tossing und Ruth Velser ihre Texte aus neolith #2 … absurd-komische bis existentiell-ernste Gedichte und Geschichten voller Déjà-vus!

Mit unserer Lesung begeben wir uns diesmal außerdem hinunter vom Uni-Berg in die Stadt – in Café Ada, Wiesenstraße 6. Kommt Ihr mit?

„Punkt, Punkt, Punkt“ – Unsere Lesung als Film

Nun gibt es sie noch einmal in Ausschnitten nachzuerleben: Aus der neolith- Semesterauftaktlesung am 03.05.2017 hat das Podcast-Team der Bergischen Universität einen Film gemacht … mit ein paar Bildern und Textauszügen von uns und ein paar erklärenden Worten, wer wir sind und was wir wollen.

Nicht zu vergessen:  Unser „Ruf nach Texten“ für neolith- das Magazin #2 zum Thema „Déjà-vu“, den man dort ab Minute 1:27 anhören kann. Bis zum 31.07.2017 warten wir auf Eure literarischen Beiträge an die Emailadresse neolith@uni-wuppertal.de.

ZIM-Podcast-Video: „PUNKT, PUNKT, PUNKT“ vom 01.06.2017

Ruf nach Texten / neolith #2 Déjà-vu

Es ist soweit: neolith – das Magazin geht in die zweite Runde.

Bis zum 31.07.2017 bitten wir  um literarische Texte zum Thema „Déjà-vu“:

  • zur Wiederkehr des Altbekannten,
  • des Geträumten oder gerade nicht Geträumten,
  • zum sich Wundern, Erschrecken, Zürnen, Lachen über das so – irgendwie so – schon einmal Dagewesene …

Eure Beiträge im Umfang von maximal 12.000 Zeichen (8 Normseiten) erbitten wir im Dateiformat .doc, .docx oder .rtf an unsere Redaktions-Emailadresse: neolith@uni-wuppertal.de

neolith #2 erscheint zum Wintersemester 2017/18.

Ein Anspruch auf Veröffentlichung eingereichter Texte besteht nicht. Das Copyright verbleibt bei den Autorinnen und Autoren. Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen.
Die Texte sollen frei von Rechten Dritter sein; eine schon vorliegende Veröffentlichung im Internet wird nicht als Hinderungsgrund angesehen.

 

Semester-Auftaktlesung von neolith am 03.05.2017

Nächste Woche Mittwoch lädt neolith – die Schreibwerkstatt für neue Literatur an der Bergischen Universität- zur Semesterauftakt-Lesung. Es gibt – na klar – Texte aus eigener Produktion … zum Thema „Punkt, Punkt, Punkt“. Studierende und Mitarbeiter der Uni zeigen dabei mit Kurzgeschichten, Gedichten und Songs, dass Wissenschaft nicht alles ist im Leben … ab 18.00 Uhr im Hörsaal O – 08.37.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos: